Neues aus dem Landkreis – 03.01.2021

Morgen beginnt für viele von uns der Alltag. Es wird eine spannende 1. Woche und interessantes Jahr.

Natürlich ist das Wichtigste, dass die Impfzentren alle eröffnen und wir möglichst bald, möglichst viele impfen können. Genauso wichtig ist es, dass die Impfungen dazu führen, die Pandemie einzudämmen. Spätestens im Sommer wissen wir mehr.

Für alle Familien ist es von großer Wichtigkeit in der nächsten Woche Klarheit zu haben, wie es in Schule und Kita weitergeht. Diese Entscheidung ist sehr schwierig. Das Meinungsbild pendelt zwischen, ganz aufmachen und ganz geschlossen bleiben. Ich gehe davon aus, dass es irgendetwas dazwischen werden wird. Wichtig ist, die Schulen sollten keinesfalls in den Regelbetrieb gehen, um auch dort Abstand möglich zu machen. Natürlich muss das durch Betreuungsmöglichkeiten aufgefangen werden. In den Kitas bräuchten wir noch größere Flexibilität. Fest steht, alle müssen dabei mitmachen!

Ich möchte aber auch Dienstleistung und Einzelhandelsbetriebe nennen. Auch dort brauchen wir eine Perspektive für die nächsten Wochen! Nicht falsch verstehen, ich rede hier nicht davon alle -notwendigen- Regeln „über Bord“ zu werfen. Es geht um klare Vorgaben! Viele Einzelhändler haben gute Hygienekonzepte entwickelt und umgesetzt. Teilweise haben sie viel Geld investiert und sind sehr verantwortungsbewusst. Das sollte man berücksichtigen. Und natürlich werden wir uns morgen und übermorgen unser Infektionsgeschehen genau ansehen und zeitnah eine Entscheidung zur Ausgangssperre treffen.

Heute hatten wir 15 Neuinfektionen und damit eine Inzidenz von 130,6. Erneut ist eine Person verstorben ( insgesamt sind es heute 108) R.I.P.

In unseren beiden Kliniken behandeln wir heute 50 Menschen. 16 in Jugenheim auf der Intensivstation und 34 in Groß-Umstadt. Davon 29 auf der Covidstation und 5 auf der Intensivstation. Allen drücke ich die Daumen.

Euch wünsche ich noch einen schönen Sonntag im Landkreis. Jede unserer 23 Gemeinden hat so schöne Ecken und Möglichkeiten Natur zu erleben. Das was heute in meiner alten Heimat Neunkirchen zu beobachten war, sollte sich -bitte- nicht wiederholen. Bilder, die nicht wirklich schön sind und Menschen, die sich nicht wirklich rücksichtsvoll verhalten haben.

Bitte, bleiben Sie besonnen und zurückhaltend.
Bis morgen.

Ihr Klaus Peter Schellhaas