Neues aus dem Landkreis – 28.12.2020

Heute war ich in unseren beiden Impfcentern und habe die neuen Kolleginnen und Kollegen begrüßt. Dieses große Team wird gemeinsam mit den Dienstleistern DRK und JUH das Impfen in den beiden Impfzentren und den mobilen Impfteams organisieren und durchführen. Ich bin froh und dankbar, dass so Viele bereit waren uns zu unterstützen!

Seit gestern wissen wir, dass wir gut aufgestellt sind. Die Auswertung des 1. Impftages war durchweg positiv. Die IT-Probleme sind dabei für mich nicht so wichtig! Wer hat die nicht!? Auch das wird sich einpendeln.

Auch nochmal ein großes Dankeschön an die beiden ersten Pflegeheime in denen wir geimpft haben. Auch das muss man berücksichtigen, für die Pflegeheime ist das auch ein großer Aufwand. Trotzdem hier nochmal die Bitte an alle Pflegeheime, melden Sie sich. Jetzt ist es noch vergleichsweise entspannt und wir können zeitnah Termine für Pflegeeinrichtungen vergeben. Das könnte sich im „Regelbetrieb“ ändern.

Wir haben heute 11 Neuinfektionen und liegen bei einer Inzidenz von 119,9! Inzwischen haben wir 93 Verstorbene zu beklagen. Das sind zwei mehr als gestern. R.I.P.

52 Menschen behandeln wir in unseren Kreiskliniken des LaDaDi. 15 auf Intensivstation in Jugenheim und 2 auf der Intensivstation in Groß-Umstadt. Dort sind weitere 35 Personen auf der Covid-Station in Behandlung.

Es gibt kritische Stimmen, warum wir unsere Ausgangssperre nicht aufheben. Wir wissen, dass wir deutlich weniger Test- und Laborkapazität über die Feiertage hatten. Das wird sich an Sylvester und Neujahr fortsetzen. Das heißt, wir haben auch keine verlässliche Datenbasis für diese Tage. Die hier gemeldeten Zahlen sind deshalb – nach unten – verzerrt! Daher haben wir – aus infektiologischer Sicht – die Zahlen über Weihnachten und den Jahreswechsel „eingefroren“. Frühestens am 4. Januar werden wir entscheiden.

Glauben Sie mir, ich wäre glücklich, sollten die Zahlen nicht wieder steigen und ich würde die Ausgangssperre mit Freude aufheben. Warten wir es ab!

Bleiben Sie solidarisch und passen Sie aufeinander auf.
Bis morgen.

Ihr Klaus Peter Schellhaas